Die GBS-Selbsthilfegruppe - jetzt Bundesverband Deutsche GBS-Vereinigung e. V. - wurde 1991 gegründet und 1992 als gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht Sinsheim eingetragen. Zur Zeit haben wir 600 Mitglieder bundesweit.

Service
Beratung, gesundheitliche Aufklärung, allgemeine Informationen, Kontakte zu Ärzten und Kliniken, Öffentlichkeitsarbeit.

Medien
Zeitschrift GBS-Magazin (4x jährlich)


Bürozeiten:
Montag-Donnerstag:    8 bis 17 Uhr
Freitag:    8 bis 13 Uhr

Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 50,- Euro (oder mehr) incl. GBS-Magazin, das Ihnen vierteljährlich zugesandt wird, haben Sie Anrecht auf volle Beratung unsererseits.






           

Vorstandsvorsitzender: Herr Peter Schmeißer, 2. Vorsitzender: Frau Ulrike Sell, Geschäftsführender Vorstand: Frau Andrea Funk, Schatzmeister: Herr Jens Kriester, Beratende Fachergotherapeutin: Frau Carolin Adler.






Das Guillain-Barré Syndrom (kurz: GBS) ist eine der häufigsten Entzündungen des peripheren Nervensystems. Dabei handelt es sich um eine autoimmun erworbene akute, meist postinfektiös auftretende Erkrankung mit einer z.T. axionalen Lähmung. Das Vollbild des GBS wird klassischer Weise durch symmetrische, aufsteigende Lähmungen mit abgeschwächten oder erloschenen Muskelreflexen charakterisiert. Auf dem Höhepunkt der Erkrankung sind 75% der Patienten nicht mehr frei gehfähig. In Deutschland erkranken jährlich 1800 - 2000 Menschen neu an GBS. Tendenz steigend und es sind alle Altersstufen betroffen.
Von unserem Verband werden Betroffene und Angehörige vor allem in der Akutphase unterstützt. Wir haben derzeit ca. 600 Mitglieder, Förderer und Sponsoren.
Der Bundesverband Deutsche Guillain-Barré-Syndrom Vereinigung e.V. hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und damit die Verlegung der Geschäftsstelle von Sinsheim-Hilsbach in Baden-Württemberg nach Gera in Thüringen beschlossen. Der Verein agiert als Selbsthilfegruppe bundesweit mit folgenden Zielstellungen:

1. Weitere Popularisierung des GBS, unter dem Aspekt der Früherkennung, insbesondere durch die Hausärzte.
2. Intensive Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat um gemeinsam spezielle Akut- und Rehakliniken für GBS-Erkrankte heraus zu finden.
3. Eine sehr wichtige und sehr oft die weitaus längere Phase der Genesung beginnt nach der Entlassung aus der Reha. In dieser Zeit ist eine kontinuierliche physiotherapeutische, ergotherapeutische und teilweise psychologische Betreuung von großer Bedeutung. Hier beizustehen, zu beraten und zu helfen ist eine wichtige Aufgabe unseres Vereins.
4. Bündelung aller vorhandenen Kräfte auf Schwerpunkte, um den Wirkungsgrad deutlich zu erhöhen.
5. Einbeziehung von beratenden Fachtherapeuten in die Vorstandsarbeit, um somit diesem wichtigen Aufgabenbereich eine gezieltere Unterstützung geben zu können.
6. Herausgabe eines Magazins für Betroffene und behandelnde Ärzte mit Erfahrungsberichten und Hinweisen mit z.T. neuen Erkenntnissen auf dem Gebiet des GBS.

Unser Vereinsmagazin erscheint 1/4-jährlich in einer Auflage von ca. 2.000 Exemplaren. Gern bieten wir die Möglichkeit sich mit ihren Produkten im Magazin zu präsentieren. Gleichzeitig leisten sie einen aktiven Beitrag zur Unterstützung unserer Verbandsarbeit.
In den vergangenen Jahren waren Förderer und Sponsoren dem Verband stets eine stabile Stütze, vielleicht sind sie an einer Zusammenarbeit interessiert.
Helfen Sie bitte mit
Bankverbindung
Volksbank Chemnitz
BLZ: 870 962 14
Konto-Nr.: 321 023 967